Sie möchten eine Katze kaufen - was gilt es da zu beachten?

Katze kaufen

Majestätisch, verschmust oder kratzbürstig: Katzen sind speziell, sie sind Charaktere, die völlig individuell sind und wenn Sie eine Katze kaufen, kann das ganz wunderbar werden - oder völlig in die Hose gehen! Was man als Neu-Katzenbesitzer so alles wissen muss und worauf man beim Kauf einer Katze achten sollte, erfahren Sie hier.  
 

Rassekatze, Promenadenmischung, Minitiger oder alter Veteran?

Das Angebot an Katzen ist leider riesig, weil sich vielerorts die Katzen rasant vermehren und die Besitzer nicht ausreichend auf Kastration ihrer Tiere achten. Sie können in der Nachbarschaft kleine Kätzchen aus einem ungeplanten Wurf bekommen, Sie können für mehrere Hundert Euro eine Rassekatze erwerben oder im Tierheim einem armen Wicht, den jemand nicht mehr betreuen konnte, ein liebevolles Zuhause geben. Für manche Menschen ist ein Katzenwelpe genau die richtige Wahl, da sie schon Erfahrung mit Katzen haben oder das Sofa ohnehin ausgetauscht werden müsste. Seien Sie sich bei der Anschaffung eines jungen Tiers aber darüber im Klaren, dass kleine Kätzchen gern und viel toben, ihre Umwelt entdecken wollen und dabei wenig Rücksicht auf die Einrichtungsgegenstände ihres Servicepersonals nehmen. Ein Kratzbaum ist hier Pflicht und Spieleinheiten werden Sie sich ohnehin nicht nehmen lassen, wenn der neue Mitbewohner ganz frisch eingezogen ist.
 
Vielleicht spielen Sie aber auch mit dem Gedanken, etwas Gutes zu tun und wollen sich in einem Tierheim nach einer geeigneten Katze umsehen. Seien Sie nicht scheu und versuchen Sie Ihr Glück! Die Tierheime sind leider voll von nicht mehr gewollten Stubentigern, die genauso lieb, verschmust oder verspielt wie ihre gezüchteten Artgenossen sind. Vertrauen Sie beim Besuch im Tierheim Ihrem Instinkt.
 

Der richtige Stubentiger wird Sie auswählen und Sie werden das sofort merken.

 
So finden Sie den Partner für die nächsten Jahre, den Sie sich wünschen. Katzen spüren, ob die Chemie zwischen Ihnen stimmt. So können Sie eine Unverträglichkeit des Katzencharakters mit Ihrem Charakter vermeiden. Oft spielen optische Wünsche des Katzenbesitzers nach einer getigerten oder gescheckten, roten oder schwarzen Katze keine Rolle mehr - ein Blick in die Augen genügt und Sie erkennen Ihre Katze sofort.
 
Bei Rassekatzen gilt als oberstes Gebot: Kaufen Sie niemals ein Tier übers Internet. Oft werden hier unter unmenschlichen Bedingungen „produzierte" Wühltischwelpen zu horrenden Preisen angeboten. Wenden Sie sich bei Interesse an einem Rassetier immer an einen Tierarzt, Zuchtverein oder ein Tierheim. Hier erfahren Sie, welche Züchter seriös sind und wo Sie eine bestimmte Rassekatze erwerben können. Bedenken Sie bei der Anschaffung einer langhaarigen Katze, dass Sie mehr Zeit in Fellpflege und Wohnungsreinigung investieren müssen. Denn die Katze selbst ist mit der Fellmenge überfordert und viele Haare am Tier bedeuten auch viele Haare in der Wohnung. Zudem werden in vielen Gegenden Rassekatzen gefangen und weiterverkauft. Wenn Sie die Katze ohnehin nur im Haus halten können, spielt dies natürlich keine Rolle, aber bei einem Freigänger werden Sie sich zwangsläufig öfter Sorgen machen.
Freigänger oder Stubentiger?
Sie tragen mit dem Kauf einer Katze für vielleicht zwanzig Jahre Verantwortung. Daher sollten einige Dinge im Vorhinein überlegt sein, denn Sie werden in so vielen Jahren sicher Ihr Herz an das Tier hängen und möchten nicht, dass es auf einer vielbefahrenen Straße endet. Aller Erfahrung nach sind weibliche Tiere schlauer, wenn es um die Vermeidung von Auto-Kontakten geht. Wohnen Sie aber an einer stark befahrenen Straße und die Grünflächen in Ihrer Gegend sind auch rar gesät, sollten Sie darüber nachdenken, ein Tier zu kaufen, dass dann nur im Haus lebt. Für viele Katzen ist dies jedoch eine Qual, denn sie haben Freiheitsdrang und quengeln oder terrorisieren ihre Besitzer jeden Tag aufs Neue. 
Überlegen Sie in diesem Fall, ob Sie nicht ein behindertes, krankes oder altes Tier aus dem Tierheim erwerben möchten. Hier ist Freigang meist sowieso ausgeschlossen und Sie hätten einen ruhigen, ausgeglichenen und dankbaren Freund. Oft finden diese Katzen jahrelang keinen neuen Besitzer und vegetieren im Tierheim vor sich hin. Erfragen Sie bei einem kranken Tier, wie hoch die monatlichen Behandlungskosten sind und entscheiden Sie dann, ob dies in Ihrem Budget ist. 
 

Was der neue Hausfreund benötigt

 
Katzen sind genügsam, was ihre eigenen Gegenstände angeht. Ein Liegeplatz muss nicht ein teuer erworbenes Kissen sein. Eine alte Wohnzimmerdecke vor der Heizung oder ein ausgedientes Sitzkissen auf der Fensterbank (Achtung: Fenster niemals kippen, da Katzen sich darin verfangen und qualvoll sterben können!) tun ihren Dienst genauso. Oder Sie überlassen Ihrem neuen Freund ein Stück vom Sofa. Katzen sind eigensinnig und suchen sich ihren Lieblingsplatz ohnehin selbst aus. 
Zwingend erforderlich sind aber Katzenklos. Hier gilt die Regel: Besorgen Sie immer mindestens ein Katzenklo mehr, als Sie Katzen halten. Die meisten Katzen haben zumindest anfänglich Probleme mit überdachten Klos. Hier staut sich unangenehmer Geruch, auch wenn Sie das Klo regelmäßig reinigen. Die Einstreu ist Geschmackssache. Nehmen Sie aber Abstand von parfümierter Streu, denn Katzen haben einen hochentwickelten Geruchssinn und mögen keine künstlichen Gerüche. Auch für die Reinigung aller Gegenstände und Oberflächen in Ihrer Wohnung sollten Sie nur geruchsneutrale, unparfümierte Reiniger und Geruchsentferner, wie z. B. unseren Bio-Reiniger oder Allzweckreiniger, verwenden. Gerüche sind für Katzen wie Wegweiser in ihrer Umwelt. Durch Duftstoffe können Katzen kommunizieren und es stört sie massiv, wenn der Mensch durch Putzmittel oder Parfüms ihre Umgebung verändert. Einige Katzen reagieren aus Protest auf die Duftstoffe mit ihrer eigenen Duftmarke und urinieren in die Wohnung. Eine Verweigerung des Katzenklos kann auch mit den dort eingesetzten Düften in den Reinigungsmitteln zusammenhängen. 
Außer Katzenklos benötigen Sie noch eine ausreichend große Transportbox, die sich am besten von oben öffnen lässt. Weidenhöhlen sehen zwar schöner aus, sind aber in der Handhabung schwieriger, wenn sich die Katze dagegen wehrt, hineingesetzt zu werden. Zudem muss vor allem einer Katze, die nur im Haus gehalten wird, genügend Kratzfläche zur Verfügung gestellt werden. Im Handel finden Sie Kratzbretter zur Anbringung an der Wand oder an einer Zimmerecke, aber auch ganze Kletter-, Spiel- und Kratzlandschaften mit Höhlen und Liegeflächen. Wenn Sie genügend Platz in Ihrer Wohnung haben, lohnt sich ein optisch ansprechender Kratzbaum auf jeden Fall, denn die meisten Katzen lieben es hinaufzuklettern und die Aussicht zu genießen - und Sie haben zusätzlich ein schönes neues Möbelstück. 
Für das leibliche Wohl benötigen Katzen einen Futternapf für Trockenfutter, gegebenenfalls auch einen Napf für separates Nassfutter und einen Wassernapf. Ein Halsband mit Anhänger ist nicht unbedingt sinnvoll. Viele Katzen verheddern sich bei ihren Streifzügen in Büschen und verlieren das Band. Wenn Sie eines kaufen möchten, achten Sie unbedingt darauf, ein spezielles Katzenhalsband zu kaufen. Dieses hat einen Sicherheitsverschluss, der sich öffnet, wenn die Katze im Geäst hängenbleibt. So werden Strangulationen vermieden. 
 
Wie hoch sind die laufenden Kosten für eine das neue Familienmitglied?
Die Erstausstattung, Grundimmunisierung und Kastration für die Katze einmal ausgenommen fallen für die Katze pro Jahr für Impfungen und Wurmkuren etwa 70 bis 100€ an. Die Kosten für das Futter liegen je nach Produkt bei 20 bis etwa 70€ pro Monat. Informieren Sie sich über die Kosten für Grundimmunisierung und Kastration beim Tierarzt. Eine Kastration ist beim Kater deutlich günstiger als bei einer Katze. 
Sind Kinder mit dem neuen Spielgefährten verträglich?
Auch wenn Katzen noch so lieb und verschmust wirken, können sie doch ein Baby oder kleines Kind aus Eifersucht oder Spieltrieb verletzen. Katzen sind zwar reinliche Tiere, aber auf Krallen und vor allem den Zähnen dieser kleinen Raubtiere tummeln sich allerhand Keime, die bei einer Biss- oder Kratzwunde leicht zu schweren Infektionen führen können. Lassen Sie daher das neue Familienmitglied niemals mit einem Baby allein im Zimmer und halten Sie sich auch bei Kleinkindern und Katzen immer in der Nähe auf. Kleinere Kinder und Babys im Krabbelalter sind neugierig und möchten die Katze anfassen. Dabei gehen sie nicht immer zartfühlend vor und auch eine sehr geduldige oder an Kinder gewöhnte Katze reagiert irgendwann aggressiv auf eine Einengung oder zu heftige Behandlung.
 
Falls sie Kinder haben, beziehen Sie sie in die Auswahl der Katze mit ein und machen Sie den Kindern ab einem gewissen Alter klar, dass sie vorsichtig und zart mit dem Tier umgehen müssen. Babys müssen im Umgang mit der Katze immer beaufsichtigt und notfalls gestoppt werden, damit es nicht zu einer Abwehrreaktion des Tiers kommt. Sie vermitteln damit Ihren Kindern auch einen Wert, der sich positiv auf die Entwicklung auswirkt: Tiere müssen mit Respekt und gewaltfrei behandelt werden. 
Sollte es doch einmal zu einer Kratz- oder Bisswunde gekommen sein, desinfizieren Sie die Wunden großzügig und ziehen Sie notfalls einen Arzt zu Rate, um Infektionen auszuschließen. 
Besondere Vorsicht ist bei Schwangeren im Haushalt geboten. Katzen können einen Erreger übertragen, der für Kinder und Erwachsene ungefährlich ist, ein Ungeborenes jedoch extrem schädigen kann: Die Toxoplasmose kann gar den Tod eines Embryos bedeuten. Gefährdet sind alle Ungeborenen, deren Mutter negativ auf Toxoplasmose getestet wurde. Wegen der Gefährlichkeit dieser Erreger werden alle Schwangeren darauf getestet. Das Testergebnis ist im Mutterpass eingetragen. Fragen Sie bei Unsicherheiten den Gynäkologen.
 
Der Hauptübertragungsweg für Toxoplasmose ist der Kontakt mit Fäkalien der Katze. Überlassen Sie also das Reinigen der Katzentoiletten anderen Familienmitgliedern, wenn Sie schwanger sind. Diese sollten sich nach der Reinigung des Katzenklos gründlich die Hände desinfizieren. Sollten Sie unsicher sein, ob Sie das Risiko eingehen wollen, dann warten Sie mit der Anschaffung der Katze bis nach der Entbindung. Dann besteht keine Gefahr mehr durch Toxoplasmose-Erreger für das Baby. Eine Katze kaufen sollte gut geplant sein. 
 
Bild Urheberrecht:  einzelne Katze: Andrey_Kuzmin/shutterstock.comKatzenbabys + Kätzchen im Clo::  Kachalkina Veronika/shutterstock.com 
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